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Holzfaserdämmstoffe HFD

Abb. 9 Anwendungsübersicht Holzbau

  • 1 Unterdeckungen
  • 2 Aufsparrendämmung
  • 3 Zwischensparren- und Untersparrendämmung
  • 4 Wärmedämmverbundsysteme
  • 5 Dämmung von Außenwänden mit Vorhangfassade
  • 6 Dämmung von leichten Trennwänden
  • 7 Luft- und Trittschalldämmung von Decken in Holzbauweise
  • 8 Wärmeschutz von Geschossdecken und Bodenplatten in Massivbauweise
  • Dämmung von Flachdächern
  • Wärmeschutz der obersten Geschossdecke

Als „poröse Holzfaserplatten“ oder einfach „Weichfaserplatten“ fanden Holzfaserdämmplatten bereits vor über 60 Jahren Anwendung im Bauwesen. Klassische Einsatzgebiete für die damals höchstens 20 mm dicken Platten waren Dämmschichten unter Parkett und Gussasphalt, raumseitige Bekleidung von Außenwänden und Dachschrägen zur Erhöhung der Oberflächentemperatur sowie in bituminierter Ausführung als Unterdeckung.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte und der Produktionsverfahren hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche weitere Anwendungsbereiche für Holzfaserdämmstoffe erschlossen, z.B. die innovativen Wärmedämmverbundsysteme für den Holzbau.

Neben den obligatorischen Verwendbarkeitsnachweisen für solche zulassungspflichtigen Anwendungen stehen produkt- und herstellerspezifische Prüfnachweise für den Schall- und Brandschutz von Bauteilen, die zulässigen Nutzlasten von Fußböden, die Funktionstüchtigkeit von Unterdeckungen usw. in großer Zahl zur Verfügung.

Die universellen Eigenschaften und die Langzeitbewährung in der Praxis spiegeln sich auch in der Vielzahl genormter Anwendungstypen gemäß DIN 4108-10 [02].

[02] DIN 4108-10: 2008-06 Anwendungsbezogene Anforderungen an Wärmedämmstoffe