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Anwendungstypen

Mit Ausnahme von Perimeterdämmungen (Kontakt mit Erdreich) sowie der Dämmung von Umkehrdächern (Dämmung oberhalb einer Flachdachabdichtung) sind Holzfaserdämmstoffe in allen Hochbauanwendungen einsetzbar. Für alle nebenstehend aufgeführten, genormten Anwendungsbereiche stehen heute Produkte am Markt zur Verfügung.

Entsprechend der Kennzeichnungspflicht sind vom jeweiligen Hersteller die Anwendungsbereiche gemäß DIN 4108-10 [02] auf dem Beipackzettel anzugeben.

Zu beachten ist bei einigen Anwendungen, dass es differenzierte Produkteigenschaften zum Beispiel hinsichtlich der Druckfestigkeit gibt. Anhand der sogenannten „Eigenschaftskurzzeichen“ wird dabei in Wärmedämmstoffe mit keiner (dk), geringer (dg), mittlerer (dm), hoher (dh) oder sehr hoher (ds) Druckfestigkeit unterschieden. Bei den Trittschalldämmplatten (DES) unterscheidet man zwischen Produkten mit erhöhter (sh) bzw. geringer (sg) Zusammendrückbarkeit.

Es gibt allerdings auch Anwendungstypen ohne differenzierte Produkteigenschaften, wenn eine Unterscheidung für die spezielle Anwendung nicht erforderlich ist.

Abb. 10 Anwendungstypen von Holzfaserdämmstoffen nach DIN 4108-10

[02] DIN 4108-10:2008-06 Anwendungsbezogene Anforderungen an Wärmedämmstoffe