Transport, Lagerung und Wareneingangskontrolle

Die gelieferten Systemkomponenten sind im Rahmen einer Eingangskontrolle zu prüfen, Lieferscheine und Einleger mit Qualitätskontrollzeichen sind für spätere Rückfragen aufzubewahren.

Die Holzfaserdämmplatten werden liegend auf Paletten ausgeliefert. Es sollte nur die vom jeweiligen Hersteller angegebene Anzahl von Paketen übereinander gestapelt werden, um Eindrückungen der obersten/untersten Plattenlage zu vermeiden.

Die Pakete sollten auf ebenem Untergrund gelagert werden, damit die Platten planeben bleiben.

Es sind geeignete Maßnahmen gegen aufsteigende Feuchte oder Aufstauungen von Niederschlagswasser zu treffen.

Die Paletten mit den Holzfaserdämmplatten sind i.d.R. mit einer Schutzfolie versehen. Diese Schutzfolie sollte zum Schutz vor Feuchtigkeit bis unmittelbar vor der Montage nicht entfernt werden. Angebrochene Pakete sind vor Staub und Feuchtigkeit, z. B. aus Niederschlägen, durch Abdeckungen zu schützen.

Putzanschlussprofile sind als Kunststoff-Stangenware verformungsgefährdet und daher ebenfalls liegend zu lagern.

Putzkomponenten sind während Lagerung und Transport vor Feuchte und ggf. vor Frost zu schützen, zudem ist die auf den Gebinden angegebene Lagerzeit zu berücksichtigen. Die Sackgebinde von Werktrockenmörteln sind trocken zu lagern und zu transportieren. Insbesondere dürfen sie auf der Baustelle nicht ohne Unterlage und eine Folienabdeckung gelagert werden.

Der Transport der Holzfaserdämmplatten auf der Baustelle sollte hochkant erfolgen. Insbesondere bei Nut- und Federplatten ist eine Kantenbeschädigung zu vermeiden. Bei der Verarbeitung von Nut-/Federplatten ist loses/beschädigtes Fasermaterial vor dem Ineinanderfügen zu entfernen, um dichte Stoßfugen ausführen zu können.