
Abb. DE-1: Bei der Sanierung erhaltenswerter Baudenkmäler bieten Holzfaserprodukte Flexibilität in jeder Hinsicht.

Abb. DE-2: Oft vergessen: Auch zum nachträglichen Dämmen von Speicherböden sind Holzfaserdämmplatten ideal.

Abb. DE-3: Typisch Altbau: Wo Sparren unregelmäßig verlaufen, lassen sich Holzfaserdämmprodukte flexibel ins Gefach einbringen.
Argumente für Gebäude unter Denkmalschutz
Bei als Denkmal geschützten Gebäuden darf die Fassade in der Regel nicht verändert werden. Eine Verbesserung des Wärmeschutzes kann dann nur durch eine zusätzliche Wärmedämmung an der Rauminnenseite der Außenbauteile, eine so genannte Innendämmung, erfolgen. Planung und Ausführung einer Innendämmung sind bauphysikalisch anspruchsvoller, da z.B. Wärmebrücken nicht durchgehend überdämmt werden können und in der Wand laufende Wasserleitungen bei unsachgemäßer Planung unter Umständen frostgefährdet sind.
Dass Holzfaserdämmstoffe Feuchte puffern, stellt bei fachgerechter Planung und Ausführung einen großen Vorteil dar: Insbesondere in längeren Kälteperioden werden so größere Feuchtemengen schadenfrei gebunden und anschließend wieder an den Innenraum abgegeben. Das ermöglicht Innendämmungen selbst in Gebäuden, die mit Dämmstoffen von geringerer Feuchtespeicherfähigkeit nicht gedämmt werden könnten.
Offen für Diffusion
Eine feuchtepuffernde und diffusionsoffene Innendämmung aus Holzfaserdämmstoffen mit einem abgestimmten Putzsystem verhindert Kondenswasserbildung im Bauteil und auf der Bauteiloberfläche. Bei fachgerechter Ausführung haben Kondenswasser und Schimmelpilze keine Chance, sich anzusammeln bzw. einzunisten.
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Abb. 52: Ausgebautes, komplett umdämmtes Dachgeschoss