Argumente für Eigenheimbesitzer


Abb. EI-1: Öl und Gas sind viel zu kostbar, um damit das Klima aufzuheizen.

Sie wohnen schon im eigenen Haus? Dann wird es Sie interessieren, dass allein in Deutschland über 18 Millionen Wohngebäude als energetische Sanierungsfälle gelten. Gehört Ihr Domizil dazu? Verbraucht Ihr Haus mehr Energie, als eigentlich nötig wäre? Stellen Sie es auf die Probe!

Je nach Pflege- und Erhaltungszustand kann bei Mauerwerks- wie auch bei Holzrahmenbauten, Fachwerk- oder Fertighäusern eine Überprüfung der Gebäudehülle hinsichtlich Luftdichtheit (durch die so genannte Blower-Door-Messung) und der Wärmedämmung (mittels Thermographie-Verfahren) sinnvoll sein. Wenn Sie sich für eine energetische Gebäudesanierung interessieren, empfehlen Ihnen Mitgliedsfirmen im VHD auf Wunsch qualifizierte Energieberater bzw. Ingenieurbüros in Ihrer Nähe.

Abb. EI-2: Exakte Messungen bringen es an den Tag: Temperaturschwankungen im unzureichend gedämmten Haus werden durch fachgerechte Holzfaserdämmung auf ein gesundheitsförderliches Maß gemindert.

Hintergrund: Vor allem ältere Massivhäuser bzw. Mauerwerksbauten sind gegen winterliche Transmissionswärmeverluste bzw. sommerliches "Aufheizen" der Innenräume oft vollkommen unzureichend geschützt. Die Folgen: Im Hochsommer bleibt es drinnen länger "heiß", als es den Bewohnern lieb sein kann; im Winter kühlen die Wohnräume umso schneller aus, je kälter es draußen ist. Besitzer und Bewohner energiefressender Immobilien sind insofern gut beraten, die erforderlichen Dämmmaßnahmen nicht länger auf die immer noch zu lange Bank zu schieben.

Gut zu wissen: Sobald Sie 20 Prozent (ein Fünftel) der Fassadenfläche Ihres Hauses umgestalten lassen, müssen Sie sie auf den Standard eines Neubaus aufdämmen. So will es in die Energieeinspar-Verordnung (EnEV), nach der die Wärmedämmung ab 2006 besonders strengen Anforderungen unterliegt.

Abb. EI-3: Ein typisches Mehrfamilienhaus aus den
50er Jahren vor ...

Abb. EI-4: : ... und nach der Komplettsanierung der Fassade.
Das Gebäude erhielt ein Wärmedämm-Verbundsystem
auf der Basis von Holzfaserplatten.

Abb. EI-5: Am Putz-Detail zeigt sich der wahre Meister!


VHD-Versicherungs-Tipp für Hausbesitzer

Fachgerecht ausgeführte Dämmarbeiten im Zuge der Modernisierung oder Sanierung können den Wert Ihres Hauses ganz erheblich steigern. Denken Sie deshalb daran, Ihre Wohngebäudeversicherung rechtzeitig zu überprüfen - am besten bereits vor Beginn der Baumaßnahme. Informieren Sie Ihren Versicherungsberater möglichst schon im Voraus über die bevorstehende Art der Dämmung. Lassen Sie die Deckungssumme Ihrer Wohngebäude-Police gegebenenfalls erhöhen, denn: Tritt ein Schaden ein, genießen Sie nur dann vollen Versicherungsschutz, wenn die Versicherungssumme dem Wert des Hauses am Schadenstag entspricht.

WDVS - Komplettleistung aus einer Hand

Abb. EI-6: Baustellen-Foto WDVS-Montage mit Holzfaserdämmung und HFD-Platten

Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) mit Holzfaserplatten basieren auf naturbelassenen Komponenten wie zum Beispiel Nadelholz, Wasser und Bindemitteln auf Naturharzbasis. Gegenüber Kombinationen von Einzelprodukten sind bei Wärmedämm-Verbundsystemen alle Komponenten aufeinander und das jeweilige Bauvorhaben abgestimmt.

Je älter das Gebäude, desto deutlicher der Energie-Einspar-Effekt! Im Ergebnis bewirken Wärmedämm-Verbundsysteme auf der Basis von Holzfaserplatten eine erhebliche Verringerung des Heizenergiebedarfs - zumeist um mehr als ein Drittel, bisweilen sogar um über die Hälfte. Schon von daher lohnt es sich für Eigenheimbewohner, Holzfaserprodukte als Dämmstoffe zu wählen. Holzfaserdämmplatten stehen auch bei Wärmedämm-Verbundsystemen in abgestuften Dicken zur Verfügung; die Dämmwirkung lässt sich spezifisch auf die baulichen Gegebenheiten abstimmen.

Gut zu wissen: Grundsätzlich muss jedes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) - wie überhaupt jedes statisch relevante Bauprodukt - vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen sein. Und zwar unabhängig davon, ob es vollflächig direkt auf die Außenwand oder auf eine Lattung aufzubringen ist. Schließlich soll es hinsichtlich Bauphysik und Statik, Brandschutz, Schallschutz, Hitzeschutz und Wärmedämmung ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit über Jahre und Jahrzehnte bieten. Bei den Mitgliedsfirmen im VHD ist die DIBt-Zulassung selbstverständlich. Fragen Sie ruhig danach - man wir sie Ihnen gerne zeigen.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die bauaufsichtlichen Zulassungen die Verwendung eines auf die Holzfaserdämmstoffplatte abgestimmten Putzes vorschreiben. Die Verwendung eines anderen als in der Zulassung genannten Putzes stellt einen Verstoß gegen das Baurecht dar; nicht ordnungsgemäß erstellte WDVS können zudem eine deutlich reduzierte Nutzungsdauer haben.

Abb. EI-7: Querschnitt durch ein
WDVS auf Mauerwerk

Abb. EI-8: Querschnitt durch ein WDVS auf Holz