VERBAND HOLZFASER DÄMMSTOFFE VHD e.V.
Nr. 09/2007 MEDIENINFORMATION

Horch, was schallt von draußen rein...
Holzfaserdämmung schützt vor Lärm


Wuppertal/Rosenheim (vhd). Umweltmediziner schlagen Alarm: Wer nahe an einer verkehrsreichen Straße oder in Hörweite eines Flughafens wohnt, ist häufig ungesunden Belastungen durch Luftschall ausgesetzt. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe empfiehlt Lärmgeplagten, die Außenwände des bewohnten Hauses aufdämmen zu lassen: Gefragt sind 'Schalldämpfer fürs Eigenheim'.

Die Schwelle von 85 Dezibel dB(A), ab der bei Dauereinwirkung Hörschäden möglich sind, wird immer öfter deutlich überschritten. Wird vor dem Haus zum Beispiel die Straße aufgerissen, rattert ein Presslufthammer mit rund 100 dB(A). Da mag das Nervenkostüm des Einzelnen so gut sein, wie es will - zuviel Krach macht früher oder später krank. Als kritisch gilt, wenn das Lärmen längere Zeit andauert. Handlungsbedarf besteht spätestens, wenn man auch in der Nacht kaum noch zur Ruhe findet.

Schallschlucker aus Holz

"Der Einsatz natürlicher Holzfaserdämmplatten bietet sich bei anstehenden Modernisierungsarbeiten an der Fassade als probate Lösung an. Vor dröhnenden Motoren, quietschenden Reifen, knatternden Mopeds, Fluglärm und anderen ohrenbetäubenden Geräuschen kann eine Holzfaserdämmung dauerhaft schützen. Das gelingt umso besser, je tiefer die Resonanzfrequenz des Holzfasersystems auf der Trägerwand ist", sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD e.V.) in Wuppertal.

"In der Tat können fachgerecht aufgedämmte Außenwände lärmgestressten Hausbewohnern ein ungeahntes Maß an Ruhe und Erholung schenken. Sinnvoll ist, zugleich moderne Schallschutzfenster einbauen zu lassen", rät Dipl.-Ing. Hans-Peter Buschbacher, Schallschutzexperte aus Rosenheim. Eine Holzfaserdämmung der Dachflächen hilft ebenfalls, die Lärmbelästigung zu mindern.

Schutzschild gegen Umweltlärm

Lärmgeplagte sollten bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes in die Fassadenmodernisierung einbeziehen. Ein ökologisches Wärmedämmverbundsystem bietet sich hierfür an. Großformatige Holzfaserdämmplatten an den Außenwänden fungieren dabei als Trägerplatten für den Dämmputz. Die Wohnräume werden so vor Schall und zugleich vor anderen Immissionen wie Hitze oder Kälte gut geschützt. Ratsam ist ferner, moderne Schallschutzfenster einbauen und das Dachgeschoss komplett mit Holzfaserprodukten dämmen zu lassen. Bei fachgerechter Montage durch einen Zimmereibetrieb bleibt der meiste Lärm auf Dauer draußen.

Alle mal hinhören!

Ab Oktober veröffentlicht der VHD auf seiner Website www.holzfaser.org ein Hörstück, das den Schallschutz durch Holzfaserdämmung nachvollziehbar macht. Anklicken, anhören und staunen!

04.09.2007

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Wir leben immer lauter, doch zu viel Krach macht auf Dauer krank! Um den Schallschutz der eigenen vier Wände zu verbessern, sollten Lärmgeplagte ihr Haus mit einer Dämmung aus Holzfasern ausrüsten lassen. (Quelle: VHD Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V., Wuppertal -- www.holzfaser.org)


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Hoffentlich Holzfaserdämmung, kann man da nur wünschen...
(Foto: Achim Zielke / VHD Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V., Wuppertal -- www.holzfaser.org)





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