VERBAND HOLZFASER DÄMMSTOFFE VHD e.V.
Nr. 6/2009 MEDIENINFORMATION
Qualitätsmerkmal sommerlicher Hitzeschutz
Holzfaserdämmung schützt das Haus vor Überwärmung
Wuppertal (vhd). Private Bauherren und Modernisierer tun gut daran, ihr Eigenheim auf heiße Sommertage vorzubereiten. Bei Temperaturen von über 30°C im Freien schützen Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern die Wohnräume besonders effektiv vor Überwärmung.
"Auch wenn wir fast automatisch ans Energiesparen im Herbst und Winter denken, sobald von Wärmedämmung die Rede ist, sind moderne Dämmstoffe dennoch nicht allein für die kalte Jahreszeit gemacht. Eine Holzfaserdämmung beispielsweise sorgt auch bei großer Sommerhitze für Behaglichkeit im Haus. Sie wirkt temperaturausgleichend, indem sie die Außenwärme puffert, also nur mit starker zeitlicher Verzögerung nach und nach wieder abgibt", erläutert Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe in Wuppertal. Zudem sind Holzfaserdämmplatten relativ schwer und verfügen über eine hohe Wärmespeicherkapazität bei gleichzeitig niedriger Wärmeleitfähigkeit. Dadurch sind sie besonders geeignet, das ganze Jahr über für ein behagliches Raumklima im Haus zu sorgen.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, welchen Beitrag der eine oder andere Dämmstoff zum sommerlichen Hitzeschutz leistet, kann sich an der so genannten "Temperaturleitzahl a" orientieren. In diesen Kennwert fließen das Wärmedämmvermögen, die Rohdichte und die Wärmespeicherkapazität ein. Dabei gilt: Je kleiner die Temperaturleitzahl a ausfällt, desto größer ist der Widerstand des betreffenden Dämmstoffs gegen den Wärmeeintrag - und umso besser ist seine Eignung als Schutzschild gegen unerwünschtes Vordringen der Sommerhitze in die heimischen vier Wände.
Aus bauphysikalischer Sicht verfügen Holzfaserdämmstoffe über ein bemerkenswertes Wärmedämmvermögen (kleine Wärmeleitzahl ?); zudem sind sie relativ schwer (große Rohdichte ?) und können Wärme von Natur aus sehr gut speichern (große spezifische Wärmespeicherkapazität c). Da sie nur einen kleinen Teil der Wärme von außen nach innen weiterleiten (große Amplitudendämpfung) und diesen Wärmeanteil im Dämmstoff so lange puffern, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung), gelangt eine nur geringe Wärmemenge in das Gebäudeinnere. Ein Temperaturausgleich im holzfasergedämmten Haus lässt sich somit ganz einfach durch Lüften während der kühlen Nachtstunden erzielen.
Info-Tipp
Wissenswertes über Holzfaserdämmstoffe als sommerlicher Hitzeschutz enthält ein ausführliches PDF-Dokument, das auf Abruf per E-Mail unentgeltlich an private Bauherren und Eigenheimmodernisierer versandt wird. Anforderungen sind an das jeweilige VHD-Mitgliedsunternehmen zu richten; die Adressen aller VHD-Mitglieder finden sich auf der Website www.holzfaser.org.
02.06.2009
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Saunaähnliche Verhältnisse lassen sich vermeiden: Wer seinem Haus eine Dämmung aus natürlichen Holzfasern gönnt, kann sich rund ums Jahr über ein ausgeglichenes Wohnklima freuen. (Infografik: VHD e.V.; www.holzfaser.org)
Weder zu heiß noch zu kalt: Holzfaserdämmstoffe sorgen für eine vorbildliche Wärmedämmung und bieten ferner exzellenten Schutz vor sommerlicher Hitze. (Infografik: VHD e.V.; www.holzfaser.org)
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