VERBAND HOLZFASER DÄMMSTOFFE VHD e.V.
Nr. 9/2009 MEDIENINFORMATION
Bevor die Hitze noch zum "Dauerbrenner" wird:
Dächer besser mit Holzfasern dämmen und im Sommer komfortabler wohnen!
Wuppertal (vhd). Unbarmherzig strahlt die Sonne direkt auf das Dach: 90 Grad Celsius und mehr kann an einem ganz normalen Sommertag die Dacheindeckung heiß werden! Eine fachgerechte Dämmung mit Produkten aus natürlichen Holzfasern sorgt dafür, dass den Hausbewohnern unterm Dach die Hitze dennoch nicht zu Kopfe steigt.
"Möglichkeiten, sich der Hitze zu erwehren, gibt es viele; man muss sie nur ergreifen! Im Dachgeschoss lässt sich mit Holzfaserdämmstoffen dafür sorgen, dass das Temperaturniveau erträglich bleibt", sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal. Werden ehemalige Speicher zu Wohnzwecken ausgebaut, ist das Dämmen der Dachschrägen nach Meinung des Experten sogar unverzichtbar. Dämmstoffe aus ökologischen Holzfasern schützen nachhaltig vor Hitze, Schall und Kälte. Sie sind erste Wahl, um ein hohes Maß an Wohnkomfort zu erzielen und auf Dauer zu bewahren.
Wohnräume konsequent abschirmen
Wenngleich die Dacheindeckung jedes Hauses einen Teil der Sonnenstrahlung abschirmt, heizt sich das Gebäude dennoch auf. Sowohl das Dachgeschoss als auch die Wohnungen in tiefer liegenden Etagen sind davon betroffen; ohne hinreichende Dämmung wären die Bewohner dieser Überwärmung quasi schutzlos ausgeliefert. In längeren Hitzeperioden kann die aufgestaute Wärme den Aufenthalt in einem ungedämmten Dachgeschoss sogar unerträglich machen. Das Dämmen der Dachschrägen mit Dämmstoffen aus Holzfasern ist Hauseigentümern daher dringend zu empfehlen.
Je nach baulicher Situation kommt bei Altbauten und anderen Bestandsgebäuden eine Unterdeckung der Dachschrägen sowie eine Zwischensparrendämmung in Betracht. Bei Neueindeckungen der Dachflächen und Neubauten ist eine Aufsparrendämmung mit Holzfaserplatten eine aussichtsreiche Variante.
Draußen heiß, drinnen dennoch angenehm
Holzfaserdämmstoffe können große Wärmemengen in sich aufnehmen und puffern. Das hat den Effekt, dass nur ein Bruchteil der auf das Haus auftreffenden Hitze durch die gedämmten Bauteile hindurch bis an die Oberfläche der Innenwände vordringen kann. Der Wärmestrom von außen nach innen wird also von einer Holzfaserdämmung so stark gebremst, dass es in der Wohnung zu keiner unangenehmen Erhöhung der gefühlten Temperaturen kommt.
Als hilfreich gegen aufgeheizte Innenräume erweist sich zudem die Verschattung der Dachfenster durch Rollos, Stores, Gardinen oder Jalousien. Andernfalls können Sonnenstrahlen, die auf die Verglasung treffen, durch den Lupen-Effekt übermäßig stark zum Temperaturanstieg beitragen.
Doch Hitzestaus im Dachgeschoss müssen selbst an heißen Sommertagen kein Thema sein, wenn beim Einbau der Dämmstoffe die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sowie die anerkannten Regeln der Bautechnik genau beachtet werden. Das ist wichtig, denn das Dach ist ein wetterexponiertes Bauteil, dessen Wärmedämmung nach spezifischen bauphysikalischen Gesetzmäßigkeiten zu erfolgen hat. Haus- und Wohnungseigentümern empfiehlt der VHD, einen versierten Dachdecker- oder Zimmereibetrieb mit den Dämmmaßnahmen zu beauftragen. Die Mitgliedsfirmen im Verband Holzfaser Dämmstoffe benennen auf Wunsch gern entsprechende Handwerker-Adressen, an die sie Dämmstoffe aus Holzfasern in unterschiedlichen Dicken und Formaten einbau- und montagefertig liefern.
Weitere firmenneutrale Informationen über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holzfaserdämmstoffen im und am Haus finden sich ebenso wie die Adressen aller VHD-Mitglieder im Internet auf www.holzfaser.org
01.09.2009
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Große Dämmwirkung, geringes Gewicht: Dieser natürliche Gefachdämmstoff besteht aus einem Gewirk miteinander verwobener Holzfasern. Beim Dachgeschossausbau wird das flexible Naturprodukt wegen seiner hohen Klemmwirkung bevorzugt zur Zwischensparrendämmung eingesetzt. Ferner bietet sich die ökologische Gefachdämmung zum Ausdämmen von Hohlräumen in Decken und Wänden an.
(Foto: A. Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Ganz schön heiß! Die Dachflächen und -fenster sind der Sonneneinstrahlung direkt ausgesetzt. Im Zuge eines Dachgeschossausbaus oder einer Neueindeckung macht es deshalb Sinn, die Dachflächen und Gauben mit Holzfaserdämmstoffen zu dämmen. Dadurch wird das Dachgeschoss im Sommer vor Überwärmung exzellent geschützt.
(Foto: A. Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Dämmen, aber natürlich! Eine fachgerechte Dämmung des Dachgeschosses und der Außenwände mit Produkten aus Holzfasern trägt zu einem ausgeglichenen Temperaturniveau in Haus und Wohnung bei, minimiert den Heizenergiebedarf und reduziert den CO2-Ausstoß beträchtlich.
(Bildquelle: VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Wirtschaftlich und umweltschonend: Holzfaserdämmstoffe werden aus Sägewerksresten frisch verarbeiteter Nadelbäume hergestellt.
(Foto: A. Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Dämmstoffe im Vergleich I: Wie sich Wärme auf unterschiedliche Materialien auswirkt, soll mit folgendem Versuchsaufbau tendenziell verdeutlicht werden: Drei gleichgroße Kammern sind mit einer Wärmelampe ausgestattet. Unter der jeweils 40 mm dicken Dämmschicht (links Polystyrol-, in der Mitte Mineralfaser- und rechts Holzfaserdämmstoff; alle drei Dämmstoffe verfügen über einen Lambda-Wert von 0,040 W/mK) ist ein Temperaturfühler eingebaut, der die Erwärmung misst. Vor dem Einschalten der Wärmelampen wird eine normale Zimmertemperatur von etwa 22,5 °C angezeigt.
(Bildquelle: VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Dämmstoffe im Vergleich II: So unterschiedlich können sich verschiedene Dämmmaterialien unter Wärmeeinwirkung verhalten: Schaltet man die Lampen an, werden die Dämmstoffe von oben erwärmt. Nach zehn Minuten "Besonnung" in einer auf bis zu 70 °C erwärmten Umgebung - diese Temperatur wird an heißen Sommertagen unter einer Dacheindeckung aus Tonziegeln erreicht - misst der Temperaturfühler unterhalb der Polystyroldämmung (linke Kammer) 34,1 °C, unterhalb der Mineralwolldämmung (mittlere Kammer) 62,1 °C und unterhalb der Holzfaserdämmung (rechte Kammer) 24,4 °C. Das macht deutlich, dass eine Holzfaserdämmung besonders gut vor Hitze schützt.
(Bildquelle: VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
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