VERBAND HOLZFASER DÄMMSTOFFE VHD e.V.
Nr. 1/2010 MEDIENINFORMATION
Geringer Aufwand, große Wirkung:
Holzfaserdämmung für den Speicherboden!
Wuppertal (vhd). Wärme steigt bekanntlich nach oben. Angesichts anhaltend hoher Erdgas- und Heizölpreise kann das Fehlen einer hinreichenden Dämmschicht auf dem Speicherboden teuer werden - insbesondere über Winter. Trotzdem ist bei den meisten Altbauten in Deutschland die oberste Geschossdecke noch immer ungedämmt. Dadurch geht heiztechnisch erzeugte Raumwärme aus tieferliegenden Etagen in beträchtlichem Umfang verloren. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe gibt deshalb wertvolle Tipps, wie Hauseigentümer mit vergleichsweise geringem Aufwand unnötig hohe Ausgaben für Brennstoffe vermeiden können und zugleich das Klima schützen.
"Seit Oktober 2009 gilt in Deutschland eine neue Energieeinspar-Verordnung. Sie hält Hauseigentümer dazu an, die Bodenflächen nicht begehbarer, aber zugänglicher Speicher mit geeigneten Materialien nachträglich zu dämmen. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude. Im Ergebnis soll der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke unter 0,24 W/m²K liegen, was mit Dämmplatten aus natürlichen Holzfasern problemlos möglich ist", sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.
Auch Ausbauhäuser sind zu dämmen
Handelt es sich bei einem unbewohnten Dachgeschoss um eine so genannte Ausbaureserve, die erst zu einem späteren Zeitpunkt als Wohnung zur Verfügung stehen soll, kommt eine frühzeitige Verlegung spezieller Bodendämmplatten auf der obersten Geschossdecke in Betracht. Mehrere VHD-Mitgliedsfirmen bieten bedarfsgerechte Entwicklungen für verschiedene Nutzungsarten in Immobilien aller Größenordnungen und Altersklassen an. Eine eingehende Begutachtung des zu dämmenden Objekts durch einen versierten Fachberater ist in jedem Fall empfehlenswert.
Energiebedarf kann um ein Fünftel sinken
Die oberste Geschossdecke zu dämmen, lohnt sich sowohl für die Hausbewohner als auch für die Umwelt. Denn bei fachgerechter Ausführung kann der Heizenergiebedarf der darunterliegenden Wohnungen beträchtlich sinken: Experten rechnen mit einer Verminderung um bis zu 20 Prozent. Da in Wohnräumen, die von gedämmten Bauteilen umgeben sind, auch im Winter nicht permanent nachgeheizt werden muss, wird entsprechend weniger Brennstoff verbraucht. Somit verhindert das nachträgliche Dämmen der obersten Geschossdecken in Altbauten und Bestandsgebäuden, dass mehr Kohlendioxid als unbedingt nötig freigesetzt wird. Das wiederum leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Ozonschicht und somit zum Klimaschutz.
Am besten sofort nachdämmen
"Es liegt im eigenen Interesse jedes Bauherrn bzw. Hausbesitzers, nicht allein die Dachflächen und die Außenwände seines Hauses, sondern auch den Fußboden des noch unbewohnten Dachgeschosses bzw. des Speichers baldmöglichst zu dämmen. Dämmplatten aus natürlichen Holzfasern kommen hierfür in Betracht, da sie aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit den Wärmedurchgang von unten nach oben spürbar reduzieren", fasst VHD-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tobias Wiegand zusammen.
Die Ausführung der handwerklichen Arbeiten sollten Hauseigentümer grundsätzlich qualifizierten Fachhandwerkern überlassen; die Adressen werksgeschulter Betriebe werden Interessenten auf Wunsch vom jeweiligen VHD-Mitgliedsunternehmen benannt. Weitere firmenneutrale Informationen über Holzfaserdämmstoffe und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten rund ums Haus finden sich im Internet auf www.holzfaser.org
12.01.2010
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Holzfaserdämmung als Energiesparhelfer: Um auf Dauer möglichst viel Heizenergie einzusparen, sollte das Dämmen der obersten Geschossdecke generell so schnell wie möglich erfolgen. Hierfür bieten sich Dämmplatten aus Holzfasern als ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Baumaterialien an. Transmissionswärmeverluste werden dadurch spürbar reduziert, betont der Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal. (Bildquelle: VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Im Winter oben ohne? Bleibt der Dachboden ungedämmt, fließt die Wärme ungehindert durch die Decke des obersten Stockwerks in den ungenutzten Speicherraum. Dabei kostet es nun wirklich nicht die Welt, die oberste Geschossdecke zu dämmen! Passende Dämmstärken und weitere Ausführungsdetails lassen sich am besten vor Ort mit dem ausführenden Handwerker besprechen. Interessenten sollten werksgeschulte Verarbeiterbetriebe bei den VHD-Mitgliedsunternehmen erfragen; die Kontaktadressen finden sich Im Internet auf www.holzfaser.org. (Foto: Achim Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Ausbaureserven vorausschauend dämmen: Begehbare Decken müssen bis spätestens 31.12.2011 mit hinreichendem Wärmeschutz versehen sein, wenn das oberste Geschoss des Hauses eine Ausbaureserve darstellt. Alternativ können auch die Dachflächen gedämmt werden. (Bildquelle: VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Speicherböden dämmen, Raumwärmeverluste minimieren: Für Gebäude, in denen das Dachgeschoss - beispielsweise aufgrund zu geringer Höhe - nicht ausgebaut werden kann oder soll, obwohl der Dachraum zugänglich ist, schreibt die Energieeinsparverordnung 2009 die nachträgliche Dämmung von bisher ungedämmten obersten Geschossdecken vor. (Foto: Achim Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen besteht keine Verpflichtung zum nachträglichen Dämmen oberster Geschossdecken, sofern mindestens eine Wohnung seit dem 1. Februar 2002 vom Eigentümer selbst bewohnt wird. Nur bei einem Eigentümerwechsel muss nachträglich gedämmt werden; dafür hat man dann aber zwei Jahre Zeit. Nichtsdestotrotz macht es Sinn, auch ohne Vorschrift mit Holzfaserdämmstoffen zu dämmen. (Foto: Achim Zielke/VHD e.V., Wuppertal; www.holzfaser.org)
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